Studie: Native Advertising regt User zum Kauf an

Native campaigns

Nativer Content verspricht Nutzern von Websites ein völlig neues Werbeerlebnis. Informative, unterhaltsame oder emotionale Artikel ermöglichen nicht nur eine einzigartige Zielgruppenansprache, sie sorgen außerdem für Mehrwerte. Vielleicht setzen auch Sie aus diesen Gründen auf Native Advertising und hoffen dabei auf nachhaltigen Werbeerfolg. Doch wie sehen diese Mehrwerte im Detail aus und was bewirkt die neue Marketing-Disziplin wirklich bei den Zielpersonen? BurdaForward führt seit Jahren Native Advertising für Werbekunden durch und hat 22 dieser Kampagnen nun auf den Prüfstand gestellt. Die Ergebnisse hat der Digitalvermarkter in einer Studie gesammelt und zu brandneuen Benchmark-Werten für die Werbewirkung von Native Advertising kombiniert:

1. Native Content weckt das Interesse

Der erste Schritt zur erfolgreichen Vermarktung eines Produkts oder einer Marke ist zweifelsohne das Erzeugen von Interesse. Aber kann Native Advertising diese so wichtige Neugier wirklich entfachen? Kann es! Befragungen zeigen, dass die Aktvierung mit Hilfe der untersuchten Kampagnen im Durchschnitt um 16,5 Prozent angehoben wird. Ebenfalls angeregt werden weitere Handlungen, die in Verbindung mit Produkten oder Marken des werbetreibenden Unternehmens stehen. Dabei beschaffen sich Nutzer Informationen über den nativen Content hinaus und besuchen beispielsweise die Unternehmenshomepage – Native Advertising errreicht hier eine Steigerung von 70 Prozent.

2. Die Kaufbereitschaft steigt um 50 Prozent

Wenn Sie bisher dachten, dass Native Advertising nicht geeignet ist, um den Abverkauf zu beeinflussen, dann lagen sie offensichtlich falsch. Nicht nur die Aufmerksamkeit der Nutzer für Native Content scheint geweckt, sogar die Kaufbereitschaft wird positiv beeinflusst. Die Studie macht deutlich: Gewecktes Interesse führt schlussendlich dazu, dass die entsprechenden Produkte auch gekauft werden. Über alle Branchen hinweg liegt die Steigerung der Kaufbereitschaft bei durchschnittlich 50 Prozent. Herausragend schneidet hierbei der Bereich FMCG ab, wo sich User sogar um 93,4 Prozent häufiger zum Kauf entscheiden.

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3. Native Advertising pusht das Image

Im Rahmen der untersuchten Kampagnen wurden deutliche Steigerungen der Awareness beobachtet. Darüber hinaus schafft Native Advertising einen Image-Boost von 11,4 Prozent und eignet sich damit besonders für Unternehmen, die ihr Image gezielt beeinflussen wollen. Außerdem steigt die Positionierung als Experte um eindrucksvolle 37 Prozent an. Wenn Sie sich demnächst also fragen, wie sie die Professionalität Ihres Unternehmens am besten hervorheben können, dann ist Native Advertising eine vielversprechende Option!

4. Die Sympathie für werbetreibende Unternehmen wird größer

In Zeiten des AdBlocker-Booms müssen Marken versuchen Verständnis oder sogar Sympathie für Ihre Werbemaßnahmen zu erzeugen – ein schwieriges Unterfangen. Die Befragten der Studie gaben jedoch an, dass Native Advertising auch die Wahrnehmung einer Marke verändert. So konnten die untersuchten Kampagnen die Markensympathie durchschnittlich um 15,6 Prozent erhöhen. Besonders bei Kampagnen aus den Bereichen Finanzen, Automotive und Touristik konnte eine überdurchschnittliche Steigerung erzielt werden.

5. Native Content gefällt

Skærmbillede 2017-02-07 kl. 13.05.30

Allgemeine Beurteilung

Wir versichern Ihnen – Native Advertising genießt ein hohes Gefallen bei den Nutzern. Insgesamt beurteilen mehr als 60 Prozent der Befragten die untersuchten Kampagnen als positiv. Insbesondere die nativen Artikel aus den Unternehmenssegmenten Pharma, Touristik und Gastronomie finden großen Anklang bei den Usern. Beste Voraussetzungen also, dass Ihren Kunden die erworbenen Produkte genauso gut gefallen, wie im Vorfeld die Werbung.

Skærmbillede 2017-02-07 kl. 13.06.24
Übersicht der Werbewirkungs-Benchmarks nach Branchen

Quelle: „Best of Native Advertising 2016“-Studie von BurdaForward, mit 22 untersuchten Kampagnen und knapp 8.000 Befragten

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