Umfrage: Publisher brauchen Native Advertising, um zu überleben

Umfrage: Publisher brauchen Native Advertising, um zu überleben

Native Advertising ist dabei, zu einem unentbehrlichen Standbein für Publisher zu avancieren und die Werbeausgaben für Native Advertising werden in den kommenden Jahren boomen. Eine großartige Chance für Vermarkter. Wir erklären warum.

Was ist der nächste Trend in der Werbebranche? Und wie können Sie mit Ihrer Marke auf den Zug aufspringen? Eine Möglichkeit, dies herauszufinden, ist Publisher zu fragen, wo sie ihrer Meinung nach in den kommenden Jahren Werbeumsätze generieren werden. Die Antwort ist ganz klar.

Laut einer Umfrage, die von der FIPP (dem Netzwerk für globale Medien) und dem Native Advertising Institute unter 140 Medienmanagern im Bereich Magazin aus 39 Ländern durchgeführt wurde, wird Native Advertising bis 2018 ein Drittel des gesamten Werbeumsatzes der weltweiten Magazinbranche ausmachen – ein Anstieg von 19% im Vergleich zu 2015.

Auf die Frage, wie viel Prozent ihrer gesamten Werbeumsätze in diesem Jahr wohl auf Native Advertising entfallen werden, antworteten 79% der Publisher „mehr als letztes Jahr“.

Prognosen in Wirtschaftsmedien wie Business Insider bestätigen diese Erwartungen der Publisher. Business Insider betitelt Native Advertising als eines der „heißesten Themen im Bereich Digitale Medien“ und geht davon aus, dass die Werbeausgaben 2018 auf etwa 19 Milliarden Euro (21 Milliarden US-Dollar) ansteigen werden. Dieses Jahr waren es gerade einmal etwa 7,15 Milliarden Euro (8 Milliarden US-Dollar). Und das sind allein die Werbeausgaben in den USA.

Das macht Native Advertising zum neuesten wichtigen Werbetrend, den Sie auf jeden Fall in Betracht ziehen sollten.

Aber was genau ist Native Advertising? Und was haben Sie davon?

„Genauso wie Content Marketing ist es nützlich, interessant und zielt stark auf eine bestimmte Zielgruppe ab“, schreibt Joe Pulizzi, Gründer des Content Marketing Institute. Aber durch Native Advertising können Sie den Zielgruppen, die Sie auf den redaktionellen Seiten oder Webseiten erreichen möchten, die zu Ihren Bedürfnissen passen, Ihre eigenen Geschichten präsentieren. Einzige Bedingung ist, dass die Geschichten im Stil des betreffenden Mediums erzählt werden müssen, damit den Lesern bzw. Usern Ihr Content wirklich gefällt und Engagement erzeugt wird. Dafür benötigen Sie die Kompetenz der Redakteure und auch aus diesem Grund berechnen die meisten Publisher mehr für Native Advertising als für eher klassische Werbeformen. In der Umfrage gaben 59% der befragten Publisher an, dass sie mehr für Native Advertising berechnen, 26% machen keinen Unterschied und 15% berechnen sogar weniger.

Einige Publisher machen sich nach wie vor Sorgen, dass die Grenze zwischen kommerziellem und redaktionellem Content verschwimmen könnte. Und die Werbetreibenden haben gelegentlich Mühe zu verstehen, wie sich die Native Advertising Inhalte umsetzen lassen und wie man deren Wirksamkeit messen kann. Nichtsdestotrotz bleibt es ein Werbetrend, den man nicht links liegen lassen sollte, wenn Sie Ihre nächste Kampagne oder Ihr Werbebudget planen.

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Photo credit: Elizabeth Hahn

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