Publisher begrüßen Markenpräsenz in ihrem redaktionellen Angebot

Publisher begrüßen Markenpräsenz in ihrem redaktionellen Angebot

Hatten Sie bislang Mühe, einen Journalisten dazu zu bewegen, über Ihr Produkt zu schreiben? Das sollte jetzt nicht mehr so schwierig sein, denn nun stehen die Türen der Publisher für Marken weit offen.

Traditionsgemäß sind die Publisher immer sehr abwehrend gewesen, was die Vermischung von kommerziellen Inhalten mit redaktionellem Content betrifft. Eine neue globale Umfrage unter 140 Medienmanagern aus aller Welt im Bereich Magazin zeigt jedoch, dass sich dies jetzt geändert hat.

Bei der Mehrzahl der Magazin-Publisher (68%) wird die Redaktion dafür eingesetzt, Native Advertising Lösungen zu liefern. Was bedeutet das für Ihre Marketingaktivitäten? Nun, es macht es deutlich einfacher für Sie. Wenn Sie bereit sind, für Native Advertising zu zahlen, was üblicherweise etwas teurer als klassische Werbemaßnahmen ist, bekommen Sie:

 Zugang zu den redaktionellen Seiten einer Publikation
von Journalisten erstellte Inhalte
ein Thema oder Schwerpunkt, den Sie selbst wählen können.

Natürlich handelt es sich bei dem Artikel immer noch um eine Anzeige und sollte als solche gekennzeichnet werden, zum Beispiel mit „Gesponserter Inhalt“, aber diverse Studien belegen, dass dies die User nicht abschreckt, solange ihnen die Inhalte gefallen, die ihnen präsentiert werden. Und das wird höchstwahrscheinlich der Fall sein, da der ganze Sinn von Native Advertising darin besteht, unaufdringlich zu sein und dem Stil der Publikation zu entsprechen, in dem der Native Artikel erscheint.

Das bedeutet, dass Sie die Geschichte, die Sie erzählen möchten, auf eine Art und Weise erzählen können, mit der Sie es schaffen, bei Ihrer anvisierten Zielgruppe unmittelbar Engagement zu erzeugen und für Unterhaltung zu sorgen. Und diese neue Art des Storytelling wird weder durch Werbeblocker noch Banner- bzw. Anzeigenblindheit beeinträchtigt.

Publisher begrüßen diese neue Marketingform und sehen sie als wichtige neue Einnahmequelle. Man geht davon aus, dass Native Advertising bis zum Jahr 2018 in der weltweiten Magazinbranche ein Drittel des gesamten Werbeumsatzes ausmachen wird (eine Steigerung um 19% im Vergleich zu 2015). Und die Medienmanager aus dem Bereich Magazin, die an der Umfrage teilgenommen haben, bewerteten Native Ads positiv (72%), nur 9% empfanden sie als negativ. Des Weiteren sagten 90% der Befragten, dass Native Advertising wichtig bzw. sehr wichtig für ihr Unternehmen sei.

Selbst wenn diese Werbeform sowohl für die Marken als auch die Publisher ganz klar eine gute Gelegenheit bietet, gibt es auch Tücken wie zum Beispiel der Mangel an eindeutigen Kennzeichnungen, was dazu führen kann, dass die User ihr Vertrauen in die Publisher und letztendlich auch in Native Advertising verlieren. Die Einbeziehung der Redaktion bei der Produktion von Native Advertising Inhalten kann auch ein ethisches Problem aufzeigen, wenn die Redaktion sowohl für die Produktion von journalistischen als auch kommerziellen Inhalten eingesetzt wird.

Aber die Publisher wie auch die Werbetreibenden können diese Gelegenheit bestmöglich nutzen, wenn sie sicherstellen, dass die produzierten Native Advertising Inhalte nicht ihre Glaubwürdigkeit und Seriosität beeinträchtigen.

Die in diesem Artikel erwähnte Umfrage heißt „Native Advertising Trends 2016 – The Magazine Industry“ und wurde unter 140 Medienmanagern im Bereich Magazin aus 39 Ländern vom Native Advertising Institute und dem FIPP, dem Netzwerk für globale Medien, durchgeführt.

Want more? Sign up for the Native Advertising Institute Newsletter and get weekly insights and news from the people who live and breathe native advertising.

Photo credit: Unsplash/Simson Petrol

Leave a Reply