Ist der deutsche Markt bereit für Native Advertising?

Unsere main takeaways der Native Advertising Days 2016.
Deutsche markt bereit für Native Advertising

This article originally appeared on Medium.com and has been reprinted here with permission. 

Es ist kein Geheimnis, dass der amerikanische Marketing Markt in vielen Aspekten dem deutschen um Jahre voraus ist. Dinge, die wir hierzulande gerade erst kopieren, sind dort schon verworfen oder verbessert worden. Wie beispielsweise das Zusammenspiel zwischen Native Advertising und Content Marketing, die in Deutschland oft noch verteufelt oder auch gerne einfach mal verwechselt werden.

Dies ist einer der Gründe, warum BurdaForward und C3 eine Partnerschaft mit dem Native Advertising Institute eingegangen sind, um einem hochkarätigen Fachpublikum von über 300 Teilnehmern aus insgesamt 34 Nationen Insights von internationale Experten und lokalen Thoughtleadern von Firmen, wie Google, New York Times, Buzzfeed oder Visa, näher zu bringen. Auf der zweitägigen Konferenz haben diese den Status-Quo ihres Erkenntnisstandes rund um Native Advertising dargelegt, um die Branchen-Diskussion in Europa zu befeuern.
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Hier eine Zusammenfassung unserer main takeaways:

Creating Experiences

Während die meisten Agenturen bereits verstanden haben, dass für den Nutzer relevante Inhalte die Grundlage für gutes Content Marketing bilden, besteht noch Aufholbedarf dort, wo gewonnene Data-Insights auch für gekonnte UX-Lösungen herangezogen werden könnten.

Auf KPI Spurensuche

Im Bezug auf Native Advertising besteht die Hauptaufgabe der Agenturen und ihrer Analysten darin, die Kenngrößen zu identifizieren, mit denen die Performance von Native Ads erfolgreich gemessen werden kann. Zudem müssen Marketing-Dienstleister konstant die Entwicklung rund um neu aufkommende Social Channels im Auge behalten, da neue Plattformen schnell zu einem Bekanntheitsgrad gelangen können, der sie für die Marketingnutzung qualifiziert.

How native should native be?

C3 Gründer Lukas Kircher nahm am Mittwoch an einer Panel-Diskussion zu Potenzialen und Rahmenbedingungen von Native Advertising mit Vertretern von VISA, New York Times, Google, LinkedIn und BurdaForward teil. Auch hier war Relevanz das zentrale Thema. C3 vertritt schon immer die Ansicht, dass es wichtig ist, dass Native Advertising einen klaren Absender und eine klare (relevante) Markenbotschaft hat: Der Beitrag wird nicht getarnt als ein Artikel von einer Redaktion und ist trotzdem spannend. Das ist richtiges Native Advertising – die „Paid“ Variante von Content Marketing.

“Really good stories are important. So cut away the bullshit stories.” L. Kircher

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Content Drives Performance

C3 Geschäftsführer Karsten Krämer ging in seinem Vortrag zu „Communication that matters: How content drives campaign performance“ auf die Vorteile von Content Marketing und die Rahmenbedingungen von Native Advertising und Influencer Marketing ein. Die Grundvoraussetzung für erfolgreiches Native Advertising ist ein fundamentales Verständnis für die Zielgruppe und ihre Interessen.

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Foto: Native Advertising Institute

“Erst der richtige Content im passenden Kontext macht den Unterschied: Radikal aus der Interessenlage der Audience gedacht und im Zusammenspiel mit den richtigen Medienkanälen und schlauen Algorithmen. Hier dürfen Marken bei der Content Produktion und Distribution ruhig stärker auf versierte Dienstleister und Publisher vertrauen.” K. Krämer

Einflussreiche Blogger, YouTube-Stars, Berühmtheiten aus Sport oder Kultur — Social Media-Kampagnen mit Prominenten gewinnen immer größere Bedeutung und sind eine der effektivsten Methoden, um Reichweite aufzubauen. Denn Influencer genießen das Vertrauen der User und ähneln damit Aufmerksamkeit erregenden Leuchtbojen im Meer irrelevanter Informationen.

In Conclusion…

Eine informative Veranstaltung, und ein wichtiger erster Schritt. Doch es ist klar geworden, dass es noch einigen Aufhol- und Aufklärungsbedarf gibt – sowohl bei Publishern, als auch in der Industrie und bei den Lesern, damit europäische Agenturen und Unternehmen auf internationalem Standard agieren können.

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Photo credit: Clemens Dörr/TV United

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