DOs and DON’Ts bei Branded Content Kampagnen

Je klarer die Spielregeln, desto erfolgreicher die Kampagne.

Damit auch Ihre Zusammenarbeit im Bereich Branded Content als Spielform des Native Advertisings gelingt, haben wir die wichtigsten DOs und DON’ts zusammengetragen.

DOs

  • Weniger ist mehr: Kundenbranding (Displaywerbung/externe Verlinkungen) sollten neben oder unter den gesponserten Inhalten stattfinden. Sie werden beim Branded Content unterstützend eingesetzt, um den Content in das passende Umfeld einzubetten. Tipp: Platzieren Sie einen grafischen Abbinder mit einem direkten Call to Action, um Leute zu motivieren, Ihre eigene Seite zu besuchen. Call to Actions können beispielsweise Rabatte, Anmeldung für Newsletter oder Gewinnspiele etc. sein.
  • Transparenz! Da keiner an der Nase herumgeführt werden möchte, schon gar nicht die User, gilt die klare Empfehlung, dass die Inhalte als Anzeige oder „gesponsert“ gekennzeichnet werden. Das kann beispielsweise noch unterstützt werden, indem die Artikel ein besonderes Layout bekommen und damit hervorgehoben werden.
  • Kurzweilige Formate: Nutzwertige oder humorvolle Listicles, Personality-Tests, Videos und Infografiken performen online besonders erfolgreich.
  • Schluss machen mit zweitklassigen Produktschleudern: Auch gesponserte Inhalte sollen ebenso unterhaltsam, überraschend, nützlich und informativ sein wie rein redaktionelle Inhalte. Wenn Werbung echte und relevante Botschaften transportiert, dann sind das wirkliche gute Neuigkeiten!
  • Entwickeln Sie ein Vertrauen gegenüber den Publishing Inhouse-Agenturen mit Nähe zu Portalen und Plattformen. Diese wissen, welche Inhalte funktionieren, wie die User angesprochen werden wollen und welche Inhalte gerne gelesen werden. Daher kann besonders die Freiheit in der Themenfindung und Ausgestaltung erfolgsentscheidend sein.

DON’Ts

  • Linkflut: Ihre Branded Content Kampagne sollte niemals mit externe Verlinkungen zum Kunden oder Produktinformationen überfrachtet werden. Stehen diese im Mittelpunkt, stören sie den Lesefluss und mindern den Unterhaltungsfaktor eher.
  • Langeweile verbreiten: Themen, die keine Relevanz für den Nutzer haben, Inhalte, die keine Emotionen wecken oder nur produktnah sind, langweilen nicht nur Sie, sondern auch Ihre User und potenzielle Kunden. Mit einer reinen Platzierung von Angeboten, Inhalten, die sich nur um das Produkt und nicht um die Erlebniswelt des Users drehen, können Sie deren Kaufbereitschaft und Begeisterung nur schwer wecken!
  • Falsche Erwartungen haben. Wenn die Ziele einer Kampagne nicht gleich zu Beginn abgesteckt werden, kann es zu einer schlechten Stimmung zwischen Ihnen und dem Dienstleister führen. Fragen Sie sich ganz genau, was wollen Sie mit Ihrer Branded Content Kampagne erreichen und sind es wirklich die richtigen KPIs? Statt der reinen Konzentration auf Leads – stehen bei Branded Content Kampagnen nämlich erstmal KPIs wie: erreichte Personas in den Sozialen Medien, die Verweildauer auf den Inhalten, Markenbekannheit, -Awareness und -Sympathie im Vordergrund.
  • Inhalte diktieren und alte, eigene Inhalte aufwärmen! Klar, hauseigene Inhalte, die schon diverse Abstimmungsschleifen hinter sich haben können schnell und einfacher auch auf fremden Portalen platziert werden. Außerdem redet Ihnen dann keiner rein! Aber: Neue Perspektiven und Impulse machen Ihre Inhalte sehr wahrscheinlich auf dem jeweiligen Portal erfolgreicher, weil sie passgenauer sind.
  • Nicht(s) aus Fehlern lernen. Fragen Sie stattdessen nach Erfahrungswerten, schauen Sie aber auch auf eventuelle, vorherige eigene Kampagnen und besprechen Sie die Learnings.

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Photo credit: Nicolas Cool/Unsplash

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