5 Gründe, warum Marketing gute Geschichten braucht

5 Gründe, warum Marketing gute Geschichten braucht

Storytelling, seit ein paar Jahren das Buzzword der Kommunikationsbranche schlechthin, könnte zukünftig die erfolgreichen und interessanten Unternehmen von den Langweilern und Erfolglosen unterscheiden.

Es war einmal – diese drei Worte wecken wohl in jedem von uns sofort Erinnerungen und haben die Kraft, uns in eine andere Realität zu versetzen; sei es in die Welt der Märchen oder in weit, weit entfernte Galaxien. Geschichten sind so alt wie die Menschheit. Sie waren einst der einzige Weg der Wissensvermittlung. Und auch heute ist die Macht der Geschichten ungebrochen. Im digitalen Zeitalter können sie im Kampf um die Aufmerksamkeit der Konsumenten für Werbung und Marketing aus den folgenden fünf Gründen zur entscheidenden Waffe werden.

1. Ohne guten Content geht nichts

Nur Inhalte, die dem User einen wirklichen Mehrwert bieten, haben auch eine realistische Chance auf Verbreitung. Redaktionelle Qualität, gute Unterhaltung, wertvolle Information – nur was Menschen tatsächlich interessiert, sticht aus der Masse an Inhalten heraus. Gute Geschichten bieten Identifikationsflächen und können bleibende Eindrücke hinterlassen. In der Markenkommunikation liefern sie Erlebnisse, gehen tiefer als reine Fakten und ermöglichen so eine emotionale Bindung zur Marke. Dies ist gerade in einer Welt wichtig, in der die Funktionalität sich immer stärker ähnelnder Produkte kein wirkliches Unterscheidungsmerkmal ist.

2. Geschichten machen Marken einzigartig

Innovative oder einzigartige Angebote bleiben nicht lange einzigartig. Sie werden kopiert oder nachgeahmt. Das Einzige, was nicht kopierbar ist, ist das Unternehmen, die Marke. Denn es ist die mit einer Marke verbundene Geschichte, die von niemandem reproduziert werden kann. Deshalb müssen Marken relevante und auf den Konsumenten ausgerichtete Geschichten erzählen. Das Interesse der Marke oder des Produkts ist dabei nachranging, denn nur, wenn das Interesse geweckt wird, werden Marken wahrgenommen.

3. Identifikation schafft Motivation

Eine gute Geschichte kann Berge versetzen. Sie ist auf einzigartige Weise in der Lage, Menschen zusammenzubringen und ihre Herzen zu bewegen. Wer sich mit einer Geschichte identifiziert, ist auch schnell zum Handeln bereit. Einer der besten Geschichtenerzähler unserer Zeit war sicherlich Steve Jobs. Meisterhaft inszenierte er Verkaufspräsentationen als Erlebnis und motivierte eine Generation dazu, bei Neuerscheinungen vor Apple-Stores in der ganzen Welt ihre Zelte aufzuschlagen.

4. Denn zum Teilen sind sie da

Wann hat es Sie das letzte Mal wirklich interessiert, wenn Ihnen die neusten Vorteile eines Produktes erzählt wurden? Wahrscheinlich sind Ihre Gedanken schon nach kurzer Zeit abgeschweift. Die meisten von uns sind nicht bereit, mehr als 30 Sekunden unserer kostbaren Zeit auf derartige Informationen zu verschwenden. Für eine gute Geschichte opfern wir jedoch gerne 30 Minuten – und haben auch die Zeit, sie anderen weiterzuerzählen. Ein Phänomen, das durch die sozialen Medien nur verstärkt wird, durch die wir in der Lage sind, Geschichten mit nur einem Klick zu teilen.

5. Geschichten stören nicht

Reine Werbung nervt die meisten Internetnutzer nur. In Europa vertrauen nur 30 Prozent der Nutzer Online-Videowerbung, Onlinebanner und Werbung in sozialen Netzwerken liegen bei 26 Prozent und Werbung auf Mobilgeräten bei 23 Prozent. Geschichten, die sich in Form von Native Advertising in ihr redaktionelles Umfeld einpassen, sind weniger störend. Zudem vertrauen fast drei Viertel der Konsumenten informierenden Inhalten von Unternehmen. Doch Vorsicht: Dieses Vertrauen fällt um dramatische 29 Prozent, wenn die Inhalte Eigenwerbung enthalten.

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Photo credit: Unsplash/Dmitry Ratushny

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